allergene*
Bei Zöliakie oder Gluten-Intoleranz sollte auf den Inhaltsstoff „Glutenhaltiges Getreide“ geachtet werden. Gluten sind ein Stoffgemisch aus Proteinen, das in den Samen folgender Getreidearten natürlich vorkommt: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel und Hybridstämme davon. Gluten werden häufig auch als Klebereiweiß oder Weizenkleber bezeichnet. Der Grund: Wird glutenhaltiges Mehl mit Wasser gemischt und geknetet, bildet sich eine elastische Masse. Im Lebensmittel enthaltene Gluten oder daraus gewonnene Erzeugnisse sind im Zutatenverzeichnis unter Nennung der Getreideart anzuführen.
Bei einer Allergie auf Krebs- und Krustentiere sollte auf bestimmte Meeresfrüchte verzichtet werden. Dazu zählen unter anderem Flusskrebse, Hummer, Langusten oder Scampi.
Die allergieauslösende Wirkung von Nüssen ist bei manchen Nussallergikern sehr hoch. Daher sind folgende Schalenfrüchte und daraus gewonnene Erzeugnisse im Zutatenverzeichnis zu kennzeichnen: Haselnüsse, Cashewnüsse/Kaschunüsse, Macadamianüsse, Mandeln, Paranüsse, Pekannüsse, Pistazien und Walnüsse.
Sellerie kommt häufig als Aromakomponente zum Einsatz.
In der Kategorie Gewürze zählt Senf zu den häufigsten Allergenen.
Auch Sesam findet sich in der Liste der Hauptallergene.
Schwefeldioxid und Sulfite sind zu kennzeichnen, wenn ihr Gehalt über 10 mg/kg oder 10 ml/kg liegt (ausgedrückt als SO2).
Die Hülsenfrucht Lupine wird häufig auch als Sojaersatz eingesetzt.
Zur Gruppe der Weichtiere gehören Muscheln, Kraken, Austern, Tintenfische und auch Schnecken. Eine Allergie auf Weichtiere kommt selten vor.
* TROTZ SORGFÄLTIGER VERARBEITUNG KÖNNEN WIR KREUZKONTAMINATIONEN NICHT AUSSCHLIESSEN!